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Sri Lanka 2013 – Alexander und Nick


Je mehr wir an der Bewerbung für das Stipendium nach Sri Lanka arbeiteten, desto mehr packte uns auch das Reisefieber und der Wille, unbedingt dieses Land kennenzulernen. Und tatsächlich, im Herbst 2012 erreichte uns, Alexander und Nick, dann die ersehnte Nachricht: IHR FLIEGT NACH SRI LANKA, DIE PERLE IM INDISCHEN OZEAN! Endlich wurde unser Traum war und wir konnten es kaum erwarten, bis der Tag der Abreise da war. Die Koffer waren schnell gepackt, und so ging es im März 2013 auf zum Hamburger Flughafen. Mit dabei: eine gehörige Portion Aufregung, Spannung und Vorfreude! Am Flughafen in Hamburg trafen wir zudem auf Frau Meyer, die mit uns nach Sri Lanka flog und dort 2 Wochen verbrachte.
Mit einem Zwischenstopp in Dubai und einer ordentlichen Verspätung von 4 Stunden landeten wir also in unserem 4-wöchigen zu Hause: Colombo. Die Reise konnte also beginnen!

Gastfamilien
Beinahe wie richtige Familien waren unsere Gastfamilien in Sri Lanka, immer wurden wir nett empfangen, aufgenommen und untergebracht, nie mussten wir uns unwohl fühlen! Um verschiedene Seiten und Kulturen Sri Lankas kennen zu lernen,  besuchten wir während unserer Zeit viele verschiedene Gastfamilien, manche länger, manche kürzer, manche öfters, jedoch meist nur einmal. Zunächst wohnten wir bei einer Gastfamilie, die eigentlich aus Deutschland kam, entsprechend einfach war zumindest die langsame sprachliche Umgewöhnung vom Deutschen ins Englische, welches in allen anderen Gastfamilien unerlässlich war. Die sri-lankischen Gastfamilien waren, wie bereits erwähnt, eine bunte Mischung, d.h. es waren sowohl tamilische als auch singhalesische Familien und auch in einer ursprünglich indischen Familie kamen wir unter. Die Offenheit, die alle Familien uns gegenüber zeigten, machte es uns leicht, mit diesen in Kontakt zu kommen und so gab es ständig Gesprächsthemen, wir erfuhren viel über ihr, sie über unser Leben, vor Allem lernten wir aber auch ihren Alltag sowie diverse Sehenswürdigkeiten, zu denen wir mit ihnen fuhren, kennen.

Colombo
Die Hauptstadt Sri Lankas – gut, nicht ganz, der Regierungssitz ist in Sri Jayawadenapura, aber dennoch: die wirtschaftliche Hauptstadt ist Colombo – und dementsprechend auch unser Landeplatz auf der sonnigen Insel. Dort lebten wir auch die meiste Zeit – wenn auch in unterschiedlichen Gastfamilien, die uns immer wieder andere Facetten von Colombo zeigten. Im Stadtkern ist Colombo sicher moderner als Bremen, viele neue Hotels sind entstanden oder entstehen noch, moderne Hochhäuser und Schwimmanalagen prägen hier das Stadtbild. Dazu der Verkehr, der zumindest selten stockt – dennoch lauter und damit nervtötender ist. Wie typisch asiatisch, ist die Hupe kein Warnsystem, vielmehr ein Ton, der sagen soll „Weg da, da will ich lang“. Ohja, das konnte man auf den Straßen nicht nur sehen, sondern vor allem hören. Auch die allseits bekannten Tuk Tuks, in welchen wir uns einige Male in den Städten umherfuhren ließen, zeichnen das Straßenbild Colombos: wo immer eine Lücke sich im Straßenverkehr findet, da quetscht sich auch schon ein solches drei-rädiges Gefährt durch. Auch einige Shoppingsmalls lassen sich finden, in denen es sich hervorragend einkaufen, bummeln und einfach nur entspannen lässt.
Doch je weiter man sich von Colombos Stadtmitte entfernt, desto kleiner werden die Häuser bis es irgendwann in den so typischen Wellblechhütten, die bei uns vielmehr als Slums bekannt sind, endet. Die Armut ist auch hier in Sri Lanka zu spüren, Bettler gibt es an beinahe jeder größeren Kreuzung. Nicht selten, wurden wir als reiche Touristen erkannt und fielen so direkt in das „Beuteschema“ jener: Oftmals waren es sogar Kinder, die versuchten sich Geld für ihre Familien zu erbetteln.

Candy
Im etwa 100km von Colombo entfernten Candy kamen wir in unsere erste, einheimische Gastfamilie, mit der wir Candy und die Umgebung näher kennenlernten. Neben einer Vielzahl an buddhistischen und hinduistischen Tempel besuchten wir zudem Aufführungen, in denen traditionelle Tänze und Gebräuche gezeigt werden oder einen botanischen Garten in dem einheimische Pflanzen, aber auch Grün aus vielen verschiedenen Ländern zu finden ist – neben Palmen also auch Rosen aus z.B. Japan. Doch in Candy ist mehr zu finden als nur das: So besuchten wir eine der ärmsten Schulen der Region, redeten mit deren Schulleiterin und spendeten ihnen ein paar Schulbücher aus Großbritannien. Im ersten Moment verschlug es uns fast die Sprache, als wir hörten, wir ständen in einer Schule. Es war vielmehr eine Baracke, in welcher einzelne Räume mit Pappständern voneinander abgetrennt waren. Wir konnten uns kaum vorstellen, wie hier den Schülern ein guter Unterricht geboten werden kann, denn auch die Anzahl der Lehrer (5) hielt sich in Grenzen. Doch je mehr wir die lernenden Schüler beobachteten, bekamen wir den Eindruck, dass sie genau wussten was der Besuch dieser Schule für Türen für sie öffnet: Richtig, nur durch die Chance auf Bildung, sei sie noch so gering, können diese Schüler sich selbst eine positivere Zukunft verschaffen. Und diese klitzekleine Chance lässt sie so zielstrebig und konzentriert ihre Schularbeiten erledigen, wie wir es uns nur erträumen könnten.
Neben diesem für uns eher erschreckenden Eindruck besichtigten wir aber auch eine noch verhältnismäßig gut erhaltene Festung, genannt Sigiriya. Sie wurde auf einem riesigen Fels und dessen Umland errichtet. Dieses wertvolle Kulturgut ließen wir uns natürlich nicht entgehen und so konnten uns auch die etwas mehr als 1600 Stufen, die wir bei brennender Hitze hinaufsteigen mussten, davon abhalten. Zusammenfassend kann man sagen, dass Candy zugleich gewöhnliche sri-lankische Großstadt, aber auch Heimat einiger Sehenswürdigkeiten ist.

Unawatuna Bay
Der am indischen Ozean gelegene Strandort Unawatuna Bay zählt aufgrund seiner wunderschönen Strände zu einer der beliebtesten Touristenziele Sri Lankas. Auch wir durften mit unserem deutschen Gastbruder Christian und einem einheimischen Freund diese einzigartige Strandlandschaft bestaunen. Nach einer verhältnismäßig kurzen Anreisezeit von nicht einmal 2 Stunden aber trotzdem abenteuerlichen Fahrt über die einzige Autobahn Sri Lankas, hatten wir auch schon die ersehnte Meeresbrise in der Nase. Kaum im Hotel angekommen, war unser Gepäck bereits abgelegt und wir „strandfertig“ umgezogen. Handtuch geschnappt, Hoteltür abgeschlossen und ab ins Meer! Etliche Stunden plantschten wir im salzigen Wasser, bis Christian uns zum Essen in einem Strandcafé rief. Angepasst an die Gewohnheiten der Touristen, gab es in diesem Restaurant kaum sri-lankische Gerichte, dafür eher westlich orientiere Speisen, wie Pizza, Pasta und Co. Diese ließen wir uns hungrig vom Baden schmecken und gingen schon bald nach dem Essen schlafen um so fit für den nächsten Morgen zu sein, denn es stand ein Besuch bei der Turtle Farm in Bentota auf dem Plan.
In dieser besagten Farm werden Schildkröten von ehrenamtlichen Arbeitern aufgezogen, um diese letzten Endes im ausgewachsenen Zustand im Meer freizulassen. Besonders die Geschichte, die hinter der Turtle Farm steckt, hat uns sehr berührt: die Schildkröteneier werden von sri-lankischen Familien, die sie als Nahrungsmittel verwendet hätten, abgekauft (für rund 20 Cent) und von etwa 30 Mitarbeitern von Hand aufgezogen. Doch werden nicht nur gesunde Schildkröten aufgezogen, sondern auch Schildkröten mit Handicap (wie dem Fehlen einer Flosse) aufgepäppelt um ihnen so ein angenehmeres Leben zu ermöglichen. Womöglich wären einige dieser Schildkröten qualvoll im Meer verendet, wären sie von den Mitarbeitern der Farm nicht gefunden worden. 
Finanzieren tut sich diese Farm durch etwaige Spenden von Touristen oder auch sri-lankischen Familien. Zudem können Souvenirs erworben werden, von denen wieder neue Schildkröten gerettet werden können.

Nuwara Eliya
Typisch asiatisch waren wir ganze 8 Stunden durch volle Straßen mit lautem Gehupe und chaotischen Fahrstilen unterwegs, bis wir endlich unser nächsten Ziel, die Kleinstadt Nuwara Eliya, erreichten. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kleinen Abstecher in eine Teefabrik, in der uns die einzelnen Produktionsschritte von der Plantage bis zum fertigen Tee genauestens erklärt wurden. Zum Schluss konnten wir uns selbst noch ein Bild von dem dort produzierten Tee machen – köstlich.
Bereits bei der Einfahrt in den Ort Nuwara Eliya war uns klar, dass dieser Ort landschaftlich besondere Reize hat: Zahlreiche Berge, Teeplantagen aber auch kulturelle Heiligtümer erstreckten sich vor uns und wir freuten uns auf die nächsten zwei Tage, die wir dort verbrachten.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit dem Beziehen unseres Hotelzimmers, einem ausgewogenen sri-lankischen Abendbrot (Rice & Curry!) und dem zeitigen ins-Bett-Gehen.
Der nächste Morgen begann für uns gewohnt früh, jedoch gleich mit einem weiteren Highlight: Wir fuhren zum World’s End (zu Deutsch: Das Ende der Welt). Hinter diesem eher misteriösen Begriff versteckt sich eine ungefähr 2000 m hohe Schlucht mit einem faszinierend schönen Ausblick. Anders als es vielleicht in Deutschland einen Lift gegeben hätte, mussten wir diese besagte Schlucht erst einmal zu Fuß erklimmen: Insgesamt wanderten wir in sonnig warmen 30°C 15 km in knapp viereinhalb Stunden und wurden – kaum am Gipfel angekommen – für diese Mühen mit dem grandiosen Ausblick belohnt. Und tatsächlich, der Name ist Programm: Tatsächlich hatten wir das Gefühl am Ende der Welt zu stehen.
Geschafft von dieser Wanderung entspannten wir den restlichen Tag mit unserer Gastfamilie im Hotel bei dem Champions League Spiel Juventus Turin gegen FC Bayern München, bevor wir mit großer Neugier auf die Ereignisse des nächsten Tages einschliefen.
Bevor wir unsere neun stündige Rückfahrt Richtung Colombo am nächsten Morgen antraten, besuchten wir mit unserer Gastfamilie den von vielen Touristen aufgesuchten Rose Garden. Doch nicht nur vielfältige, bunte Rosen konnten dort bestaunt werden, auch tropische Pflanzen, welche wir noch nicht einmal aus dem Biologie Unterricht kannten, und kunstvoll geschnittene Büsche (in Formen von Affen, Elefanten oder gar Giraffen) wurden uns nähergebracht.

Essen
Das Nationalgericht Sri Lankas, Rice and Curry, war wohl das Gericht, welches wir auf unserer Reise am häufigsten gegessen haben und dies sogar mit großer Freude. Wie der Name bereits verrät, besteht es aus Reis und einer Vielzahl von verschiedenen Curry-Arten. Oftmals wird es mit Hühnchen, diversen Gemüsebeilagen und sogenannten „Leaves“ (zu dt. Blätter) angerichtet. An manchen Tagen hieß es so für uns, Reis zum Frühstück, Reis zum Mittag und zum Abendbrot? Reis. Auch wenn einem der Reis irgendwann zu viel war und wir es zu besonderen Gegebenheiten genossen in einem europäisches Restaurant zu essen, hat uns die asiatische Küche mehr als fasziniert. Unsere Gastmütter standen teilweise den gesamten Vormittag in der Küche um uns ein schönes sri-lankisches Mittagessen zu servieren und uns so ein Stück von Sri-Lanka auf ihre Art und Weise näherzubringen.
Normalerweise wird in Sri Lanka alles Mögliche ohne Besteck (also mit der rechten Hand!) gegessen, so auch Rice and Curry. Natürlich testeten wir diese Art des Essens auch und fanden, zumindest bei Rice and Curry, Gefallen daran und taten es den Einwohnern gleich.
Getrunken wird natürlich liebend gerne Tee. Sri Lanka ist nämlich bekannt für einen der besten Teesorten der Welt: Der Ceylon Tee. Wir selber durften natürlich auch zahlreiche Male in den Genuss kommen und es hat uns so sehr fasziniert, dass wir gleich ein paar Teesorten aus Sri Lanka als Souvenir mitgebracht haben.
Zum Abschluss kann man sagen, dass die asiatische, allerdings auch speziell die sri-lankische Küche, viel Reis und Curry in die Gerichte einbinden (wenn sie nicht sogar nur aus diesen beiden Zutaten bestehen). Doch das Gericht ‚Rice and Curry‘ würde uns in Deutschland nur halb so gut schmecken, denn die Vielfalt der Gewürze, die die Speisen Sri Lankas erst besonders macht, hat uns stets aufs Neue beeindruckt, auch wenn uns manche Gericht – zumindest aus europäischer Sicht – einen Ticken zu scharf waren.

Fazit
Im März 2013 ging unsere abenteuerliche Reise von Hamburg aus los, und nun, nachdem wir wohlbehalten wieder in unserer gewohnten Umgebung sind, hat sich doch so einiges verändert.
Als wir in Sri Lanka ankamen empfing uns vor Allem eines: Wärme. Wärme, von den Temperaturen her gesehen, aber auch von den Menschen ging eine Wärme aus, wie man sie in Deutschland nur selten erlebt. Dieses Lebensgefühl, dieses Lächeln, diese Freundlichkeit, das überrascht zunächst und steckt dann an. Jeder, den wir um Hilfe gebeten haben, hat versucht uns zu helfen, jeder dem wir begegnet sind, hat gelächelt, hat sich gefreut. Und manchmal fragten wir uns wirklich, was genau belächeln diese Menschen? Warum sind diese Menschen, denen aus unseren Augen eigentlich kaum zum Lachen zumute sein sollte, denn sie lebten abermals am Existenzminimum, so glücklich? Nun, nachdem wir immer wieder unseren Aufenthalt in Sri Lanka Revue passieren ließen, ist uns eins klar geworden: diese Menschen brauchen keine teuren Autos oder Luxushäuser um glücklich zu sein, nein, sie brauchen ihre Familie und Freunde. Allein das macht sie zu jenen stetig lächelnden Personen, wie wir sie in Sri Lanka tagtäglich bewunderten. Diese Mentalität des ständigen „Glücklichseins“ sprang schon nach kurzer Zeit auf uns als berühmter Funke über, und so verbrachten wir vier Wochen in einem Land, das entspannt, das glücklich macht. So störte es in Sri Lanka niemanden, wenn man auf den quälend vollen Straßen, die im puren Chaos versinken, um jeden Preis versucht, doch noch weiter nach vorne zu kommen, oder wenn man das eigene Trinken mit ins Restaurant bringt, oder wenn an der Kasse nicht 2 Minuten gewartet werden muss, sondern ganze 20 Minuten, oder…oder… oder. Diese Entspanntheit könnte womöglich mit weiteren 15 Beispielen, wie wir sie in diesem Land erlebt haben. dargelegt werden.
Wir waren aber zugleich in einem Land, in dem eine Armut herrscht, wie wir sie uns vorher nicht hätten ausmalen können. Die Armut vieler auf Kosten des Reichtums einiger. Viele Menschen hier leben von Tag zu Tag, die einen weil sie es sich leisten können, die anderen, der Großteil, weil er nicht anders kann und keine gesicherte Zukunft hat. Die Probleme des Landes haben wir immer nur anschneidend gesehen, und doch kann man sie nicht übersehen, überall stehen selbstgebaute Hütten, gerade genug, um einen Regenschauer abzuhalten. Mehr nicht. Die, wahrscheinlich noch immer währenden Konflikte der zwei ethischen Gruppen, Singhalesen und Tamilen. Wir haben nicht tief in diese Probleme sehen können, vielleicht auch gar nicht wollen, das ist wahrscheinlich der Teil, den man ausblendet.
Aber es geht auch anders – oft haben wir mit Singhalesen und Tamilen gesprochen, die uns gesagt haben, für sie gäbe es nur noch Sri Lanka, und die Religion, sei nicht Buddhismus, Hinduismus, Islam, Christentum oder sonst etwas, „our true religion is friendship“, solche Sätze behält man einfach. Solche Sätze bekräftigen das Bild, das man von diesem Land bekommt – ein glückliches, freundliches, fröhliches Land. Ein Land, das eine Zukunft ausstrahlt – eine positive Zukunft!
Jetzt fallen wir, um das Bild vom Anfang wieder aufzugreifen, wieder in unseren Teller rein, den Blick halten wir über den Rand gerichtet, vielleicht kann man noch einmal über den Rand springen, vielleicht bekommt man noch einmal diese Möglichkeit.
Wir werden uns immer daran erinnern, wie wir bei viel zu heißen Temperaturen mit Heishan die Treppen eines zu groß geratenen Steinhaufens erklimmen, wie wir mit Christian innerhalb von zehn Minuten seinen Führerschein abgenommen und wieder bekommen haben. Wir werden nie vergessen, wie wir mit Ravana und Anouke deutsche und lankische Schlager hörend auf einem Sofa lagen, wie wir morgens Tee schlürfend und Reis mit der Hand essend am Tisch saßen, wie wir mit Lavinia am Pool liegen, wie Namal uns Sri Lanka erklärt hat. All das werden wir nicht mehr vergessen, denn jeder dieser Momente war prägend. Und uns ist jetzt schon klar: Irgendwann hüpfen wir wieder über den Tellerrand, hoffentlich erneut in das wunderschöne Land Sri Lanka.
So verließen wir im April also Sri Lanka mit einem wohlbekannten weinenden aber auch einem lächelnden Auge. Weinend, weil dieser Monat so rasend schnell umging, sodass wir noch immer das Gefühl haben, erst gestern wieder gekommen zu sein. Weinend, weil uns die Menschen, die uns tagtäglich begleitenden, unglaublich ans Herz gewachsen sind. Weinend, weil wir selbst Rice und Curry vermissen. Und dennoch, ja dennoch war dort noch das lächelnde Auge, denn was gibt es schöneres als nach vier Wochen seltenem Kontakt die eigene Familie wieder in die Arme zu schließen? Richtig, kaum etwas.
Zum Schluss möchten wir uns noch einmal in aller Herzlichkeit bei dem OAV, bei Frau Meyer und bei unserer Hauptgastfamilie, den Reuthers, für diese wundervolle Zeit bedanken. Dem OAV und Frau Meyer, weil sie uns diese Chance gegeben haben, so tiefgründig in ein wundervolles Land einzutauchen. Der Familie Reuther, weil sie die perfekte Gastfamilie waren, sie waren immer für uns da und zeigten uns alles, was Sri Lanka zu bieten hatte.
Danke!